Sonntag, 30. November 2008

Advent, Advent...

... Advent, Advent!

Gestern war unsere Einweihungsfeier, und nicht zuletzt dank Krissis Hilfe (und weil keiner um sieben da war ;-) wurden wir rechtzeitig mit allem fertig. Die Feier hat mir gut gefallen, auch wenn eine gewisse Grüppchenbildung zu verzeichnen war. Kulinarisch einwandfrei, fand ich - die Bananensuppe nach dem Rezept, das Karola mir noch am Vorabend gemailt hatte, war so lecker, dass ich nichts davon abbekommen habe, und nächstes Mal einen größeren Topf machen werde, meine Lieblings-Nudelsoße schmeckt auch mit vegetarischem Hack-Ersatz (namens Granulé).

Frühstück gabs dann heute erst gegen halb zwei ;-)

Und heute war der Tag von Aufräumen geprägt (nochmals danke an Krissi ;-)
Erkenntnis des Tages: Unsere MacBooks wollen innerhalb der Garantie das zweite Mal zu Gravis -Doms Brenner zickt rum, und meine Airport-Karte auch. Aber wenigstens hat man Garantie.

Heute abend bei der dritten Folge Gilmore Girls (immernoch traurig) haben wir dann die erste Adventskerze angezündet. Ein etwas anderes "Gesteck" als die letzten Jahre, aber ich finde es schön. Gekauft im Rømø Lys Haus im September.

Dienstag, 25. November 2008

Müde

Langer Tag in Hannover. Dank diverser Zug-, Bus- und Bahnverspätungen bin ich erst um 8.04 Uhr im Büro gewesen. Hat aber keiner geschimpft. Abends habe ich Nicole besucht, lecker Lasagne gegessen, lecker Spaghetti-Eis hinterher und dann noch Baumkuchenspitzen - hach ;-) und wie schon letztes Mal habe ich viel aus meinem faszinierenden Leben erzählt und sie kaum zu Wort kommen lassen... aber ich glaube, sie hat sich nicht gelangweilt. Zwei süße Wüstenrennmäuse namens Roman hat sie, und ihr neuer Job klingt interessant. Um acht bin ich dann gen Dortmund gedüst, wo Dom mich am Bahnhof abgeholt hat - dann gings nach Löhausen, Folge Gilmore Girls (immernoch traurig), und schon isses wieder viertel vor zwölf. Ab in die Falle mit mir, um halb sechs ist die Nacht schon wieder vorbei. Fortschrittmeldung an dieser Stelle: Die Leitung scheint jetzt komplett zu funktionieren. Mal gucken, ob das Telefon eine IP findet, wenn die VHV es testet. Dann kanns losgehen - den Homeoffice-Vertrag habe ich heute auch unterschrieben.

Montag, 24. November 2008

Ich wollte doch nur ein Käsebrot

... und nein - ich bin nicht schwanger. Ich hatte nur einen Heißhunger auf einen Toast mit Gouda.
Mein Zug hatte ne Viertelstunde Verspätung, und so blieben mir nur sechs Minuten zum Einkaufen im Hauptbahnhof. Alternativ hätte ich heute abend kein Abendbrot bekommen - und das geht ja nicht ;-)
Jedenfalls waren genau genug Leute vor mir an der Kasse, dass ich zwar Brot und Käse hatte, als ich aus dem Ihr Platz gestürmt bin, aber den Zug verpaßt habe. Den letzten für heute wohlgemerkt.
Also bis Kampstraße gelaufen (kalt), U45, dann Stadtgarten umgestiegen, dann endlich ein Käsebrot gemacht (das war´s wert ;-) und dann Barop Parkhaus ausgestiegen und eine flying halbe Stunde vergeblich auf den flying 448er gewartet! und es war KALT!!! Zum Glück wußte ich, dass Dom zu Carolin wollte und somit am Luisenglück abbiegen würde, wo ich zufällig stand. Also Doms Nummer gewählt, "Taxi!" gebrüllt und kaum zehn Minuten später saß ich im warmen. Mit erfrorenen Füßen, eiskalten Händen und vor Kälte knirschender Kopfhaut. Während Dom bei Carolin war, habe ich im Auto NOCH EIN Käsebrot gegessen - muss sich ja lohnen.
Heute ist übrigens die 7. Staffel Gilmore Girls gekommen, und wir haben die erste (traurige) Folge geguckt. Ich hatte meine Füße in dem Sockenkissen (tollste Erfindung von Ikea) - und was soll ich Euch sagen - das hilft sonst IMMER - aber sie sind immernoch kalt.
Und soll ich Euch noch was sagen... Dilemma... ich muss morgen um acht arbeiten und bin in Dortmund. So früh fährt keine FullMetalBahn nach Dortmund Hauptbahnhof. Aber um 4.48 Uhr fährt eine nach Hagen Hauptbahnhof. Ist das nicht schick... dann muss ich in Hamm umsteigen in den Zug, der in Dortmund um 5.48 losfährt. Naja - vermutlich bin ich dann eh noch so müde, dass ich nicht drüber nachdenke. Ich geh dann mal schnell viereinhalb Stunden schlafen.

Sonntag, 23. November 2008

1683 Tage

... sind Dom und ich heute zusammen, wenn man die Trennungen von den sechs Jahren abzieht. Trotzdem haben wir heute die sechste Wiederkehr des Tages gefeiert, an dem das alles anfing.

Zunächst gab es ein nettes Frühstück im Road Stop, dann sind wir spontan nach Holland gefahren und haben eingekauft. Zum Abendessen gabs dann Buffet im Yangtse, und wo wir schonmal da waren, gingen wir danach ins Kino.

Dort haben wir gelernt, dass zwei gute Schauspieler (Uma Thurman und Colin Firth) noch keinen guten Film machen. "Versehentlich verheiratet" oder so hieß der und lohnt sich nicht.

Ansonsten gibts nichts neues.

Und ich gehe morgen wieder arbeiten. In Hannover.

Freitag, 21. November 2008

Weitersagen

Ich habe jetzt einen eigenen T-Shirt-Shop unter Spookyshirts. Angucken, toll finden und weitersagen ;-) Kommt noch mehr dazu.

Donnerstag, 20. November 2008

Wäre ja auch zu schön gewesen

... sagte ich, die Leitung steht? Ja gut - das tut sie. Aber sie ist gestört. Deshalb hat Arcor der T-Com Bescheid gesagt. Auf meine Mail, was dann jetzt passiert und wie es weitergeht, bekam ich bisher keine Antwort. Morgen nochmal anrufen...

Toll - ich habe noch lange mit meinen beiden Amerikanerinne to be gechattet (bis vier oder so) und dann bis elf geschlafen. Ergo bin ich jetzt nicht müde ;-) Werde aber wohl gleich trotzdem Sofa gegen Bett tauschen.

Am Sonntag sind Dom und ich zusammengerechnet vier Jahre, zehn Monate und achtzehn Tage zusammen. Das soll gefeiert werden, und wir überlegen schon seit Tagen, was wir machen.

Die Idee, nach Mainz zu fahren und Pauli beim Auswärtsspielen anzugucken, scheitert wohl an der Tatsache, dass wir dann nicht gemütlich zusammen frühstücken können, wie es eigentlich geplant ist (vorzugweise im Road Stop, das jetzt ja praktischerweise fast zu Fuß zu erreichen ist ;-) sondern den ganzen Tag unterwegs wären. Es gibt auch für die Gäste-Fans nur noch 200 Karten, verriet mir heute die Mainer Homepage. Zu riskant. Und kostet für Dom über 100 Euro nur an Zugfahrt. Nee. Und dann für ne Sache, an der ich Spaß habe, wo er aber mehr aus Freundlichkeit mitkommt.

Also, wenn jemand ne Idee hat, was man schönes unternehmen kann, was nicht soviel kostet, irgendwie schön und/oder außergewöhnlich ist, was etwa mittags bis abends geht... her damit ;-)

Mittwoch, 19. November 2008

Dass ich das noch erleben darf

DIE LEITUNG STEHT!!!

Morgen telefoniere ich mit Arcor und die Leitung wird einmal durchgetestet, gucken ob an den richtigen Geräten die richtigen Lampen leuchten und so - wie praktisch, dass ich krankgeschrieben bin.

Da fällt mir ein, die AU will noch zur Post.
Ebenso wie ein Päckchen...

Und das mit schwerem Kopf. Mal gucken ;-)

Zuviel Ehrgeiz

... ist nicht gut.
Gestern bin ich arbeiten gegangen, weil es mir etwas besser ging, aber nicht wirklich gut. Aber mit "nur" noch Schnupfen und Halsweh kann man ja arbeiten, dachte ich. Ich mag mich nicht krank melden. Hab dann immer ein schlechtes Gewissen.
Naja.
Als wollten sie mir sagen, dass das wohl noch nicht deutlich genug war, sind Schnupfen und Halsweh heute so schlimm, dass ich tatsächlich nur die Praxisöffnungzeit abwarte und dann zum Doc gehe. Allerdings kommt auch unterstützend langsam Husten dazu, und wenn ich nicht frieren würde, würde ich sagen, ich habe Fieber (ich seh im Gesicht aus wie ne Flagge von Doppel-Japan... weiß mit zwei roten Kreisen auf den Wangen).
So - genug gejammert, ich geh nochmal ne Stunde ins Bett.
Anhand der Uhrzeit dieses Eintrags (mittlerweile viertel nach sechs) mag man erkennen: Ich hatte es versucht.

Montag, 17. November 2008

Zwieback und Fencheltee

Heute sind wir beide krank.
Dom hat - das wissen wir inzwischen - auf mein Erkältung-mach-weg-Mittel (Aspirin Komplex) wohl allergisch reagiert - aber mal im ernst - wer liest auch den "Waschzettel", wo drin steht "nicht nehmen, wenn Sie unter Heutschnupfen leiden" - und selbst dann hätte ich noch gesagt, ist im November ungefährlich, da nix anderes zur Behandlung des momentan symptomfreien Heuschnupfens genommen wird. Ich habe tapfer über seinen unruhigen Schlaf gewacht und mir die Ohren zugehalten, wenn er wieder einmal hochschoß und ins Bad stürmte. So kam ich etwa zu zweieinhalb Stunden Schlaf, als ich aufwachte, waren auch die Erkältungssymptome wieder da, so dass ich mich ohne schlechtes Gewissen krankmelden konnte, noch bevor ich aufgestanden war. Als ich mich dann aus dem Bett schälte, wußte ich, die Entscheidung war gut - ich konnte mich kaum auf den Beinen halten.
Da neben allem anderen nun auch noch mein Magen zwickt, habe ich mich mit Dom solidarisch erklärt und halte den gleichen Speiseplan ein wie er. Siehe Betreff. Heute abend versuchen wir mal Reis mit Gemüse. Und morgen geh ich wieder arbeiten.

Sonntag, 16. November 2008

So sick

... Freitag und gestern war ich krank, heute geht´s wieder (logo - wäre ja auch doof, wenn ich mich krank melden müsste...) - dafür ist Dom jetzt krank. Er tut mir echt leid, dem armen Kerl gehts gar nicht gut. Schüttelfrost und übel Magen-Darm-Ärger. Er hofft jetzt, dass er mich nicht ansteckt, ich hoffe, er hat sich nur den Magen verdorben (nur woran? Wir haben nur die gleichen Sachen gegessen die letzten Stunden, und mir fehlt nix). Ich hoffe vor allem eher, dass er den Eimer vorm Bett heute nacht nicht braucht. Sonst brauche ich auch einen. Armer Dom.

Mittwoch, 12. November 2008

Wenns nicht so tragisch wäre

... wäre es fast schon lustig.

Nein, nicht wirklich.

Ich warte seit acht Uhr auf den T-Com-Techniker.
Der war nicht da. Das hatten wir letzten Mittwoch schonmal.

Das war dann mein letzter Urlaubstag.

Ich habe mal "Telekom Techniker kommt einfach nicht" bei Google eingegeben - und viele viele viele Leidensgenossen gefunden. Bei einem war der Techniker 6x nicht da. Das waren 6 Urlaubstage für nichts.

Und man kann nichts dagegen machen, weil man keinen Vertrag mit der T-Com hat.

Arcor kann eine "Express-Entstörung" (also ein Techniker kommt und muss so lange bleiben, bis alles läuft, oder bis halt feststeht, dass es nicht geht) nur beauftragen, wenn kein Techniker kommt UND keiner hinterher behauptet, der Kunde wäre nicht angetroffen worden.

Berichtigung (lt.Info von Arcor am Tag danach): Arcor kann eine "Express-Entstörung" zwar beauftragen, aber wenn die T-Com von dem ursprünglichen Termin nichts wußte, sehen die auch keinen Anlass auf den Auftrag der Express-Entstörung zu reagieren. Haben Sie dann auch nicht. Ich habe bis acht Uhr abends gewartet, weil die sich dann auch nicht in der Pflicht sahen, wenigstens Bescheid zu sagen, dass sie nicht kommen.

Nächsten Mittwoch geht das heitere Spiel weiter.

Sonntag, 9. November 2008

Das ist gemein!

gemein, gemein - gemein, gemein... *träller*

oder: Zwei Partys an einem Abend passen in kein Diät-Konzept. Statt wie sonst diese Woche jeden Tag 200 Gramm abzunehmen habe ich 800 drauf und somit 1 Kilo im Zeitplan verloren. Zu den anderthalb Kilo, die ich eh schon hinterher hinke, wird das verdammt knapp, meinen Teil der Wette noch zu gewinnen. Aber ich bleibe natürlich dran.

Gemein ist es trotzdem, ich habe mich schon zusammengenommen. Nicht gefrühstückt, um drei dann ein kleines Veggie Pattie Subway (gut, die sind nicht ohne... aber ich hatte einen Gutschein voll, und wer nimmt da das billigste Sub, was das Veggie Delight gewesen wäre). Und dann tapfer nichts gegessen bis abends bei Karola. Da dann über den Abend verteilt vier Scheiben leckeres selbstgebackenes Dinkel-Zwiebelbrot mit Kräuterbutter, 7 oder 8 Gouda-Weintrauben-Pieker und eine Tasse Bananensuppe (lecker und schärfer als es klingt! Ich muss das Rezept haben...). Da war wie ich später hörte, auch ein bißchen Sahne drin. Alles nicht Diät-kompatibel, aber es war von der Menge auch echt nicht viel.

Nett war´s aber auf jeden Fall, wenn wir auch nach zwei Stunden schon wieder weg mussten, weil Carsten gestern ja ebenfalls gefeiert hat. Also über Land den echt kurzen Weg nach Hause (wenn man in Hagen am Real - wo es links zur A1 ginge - rechts abbiegt und dann der Straße folgt, kommt man am Road Stop raus. Die Hohensyburgstraße runter und dann entweder den kurzen Schleichweg oder den schnellen Umweg (B54 bis Herdecke, dann rechts auf die Hagener Straße) - und schwupps, 22 Minuten später waren wir zuhause. Zugegeben, über die Autobahn hin waren wir zwei Minuten schneller.

Zuhause schnell Carstens Geschenk eingepackt und nach Rahm gesaust. Da waren wir dann um elf, und schon ging das schlemmen weiter. Auf meinem kleinen Frühstücksteller tummelten sich zwei Gewürzgürkchen, zwei Esslöffel Mais, ein Klacks Nudelsalat, ein Esslöffel Krautsalat und eine kleine Scheibe Bort (etwa so groß wie ein normaler Brandt-Zwieback) mit Pfeffer-Bresso. Anschließend - zugegeben - gab es ein halbes Stück Pfirsich-Schmand-Zimt-Torte (oh mein Gott... DIE war lecker) und ein halbes Schälchen Eierlikör-Pudding mit Kirschen.

Ich war bestens unterhalten und versorgt und unterlag immernoch der irrigen Annahme, das würde sich auf der Waage schon nicht niederschlagen, schließlich habe ich den ganzen Tag nur Wasser und Coke light getrunken. Aber wenn ich das jetzt so lese... okay - paßt schon.

War trotzdem ein schöner Abend. Fand ich.

Freitag, 7. November 2008

Wer keinen Streß hat

... der macht sich welchen.
Ich fasse das kommende Wochenende beginnend mit heute abend mal zusammen:
Freitag: Ich wollte eigentlich ein bißchen was in der Wohnung tun, weil die immernoch aussieht wie ein Schlachtfeld.
Stattdessen habe ich den ganzen Abend geschrieben - im Chat und in meinem Word-Dokument, das schon 51 Blätter (macht gedruckte 102 Seiten, wenn man von Din-A-5 ausgeht) umfaßt. Wenn einem Bücher lesen auf Dauer bei den langen Zugfahrten zu teuer wird, dann muss man halt selbst schreiben. Ich bin jeden Tag schon gespannt, wie es weiter geht.
Jedenfalls gehe ich gleich unaufgeräumter Dinge ins Bett.
Morgen stehe ich dann hoffentlich früh auf, denn folgendes steht an:
- Aufräumen (ach was...)
- City, nach diversen Dingen Ausschau halten, u.a. Karten für Borussia vs. Borussia im Borussia-Fanblock ;-)
- einkaufen für Kuchen
- Regalplan überlegen für die Küche (Dom überzeugen, dass seine Molgers auch wunderschöne Gewürzregale wären)
- Anbohren, was angebohrt werden muss.
- Ikea - fragen, wie man alte Lack-Einzel-Regale noch so an die Wand bringt, dass die Regalbretter nicht von den Halterungen rutschen (die dafür vorgesehenen Schrauben sind mit unbekanntem Ziel verschwunden) und glutenfreie Torte kaufen.
- Bilder an die Wand nageln
- Flur begehbar leer bekommen
- um halb acht bei Karola zum Geburtstag sein
- um halb zehn etwa nach Dortmund aufbrechen und irgendwann gegen zehn bei Carsten zum Geburtstag sein
Das wird sicher spät - also Sonntag bissel ausschlafen und dann:
- Kuchen und ggf. Muffins backen
- Aufräumen
- Nachmittags Besuch von Doms Bruder, Schwägerin und Nichte
- abends total k.o. ins Bett fallen. (so wie jetzt - gute Nacht)

Samstag, 1. November 2008

Why so serious?

Halloween-Fete bei Jannis in Bonn-Beuel! Da ich ja auf sowas sehr stehe, habe ich mir mit meinem Kostüm ziemlich viel Mühe gegeben. Das Nurse-Kostüm des Jokers aus The Dark Knight sollte es sein - zum einen, weil diese Szene für mich eine der besten aus dem Film war, zum anderen als Tribut an Heath Ledger, den ich schon vor dem ganzen Hype mochte. Aus Figur-Gründen habe ich davon abgesehen, einen kniekurzen Kittel zu tragen (stattdessen eine weiße Hose und einen hüftlangen Kasack). Mit dem Schminkset "Vampir" und etlichen Recherchen im Internet für die Details kam dies dabei heraus:
Dom erntete für sein geniales Low Budget Kostüm (zu sehen morgen in seinem Blog, schätze ich) pure Begeisterung - er SAH aber auch gut aus - und sehr authentisch ;-)
Die Fete war sehr nett, und wir waren um viertel nach drei bei weitem nicht die letzten, die gegangen sind, aber es war halt ein langer Tag gewesen. Gute Musik war in der Playlist, die Leute entspannt und gut drauf (schade, dass ich fahren musste, ich glaube, um einigen Unterhaltungen zu folgen, wäre ein gewisser Pegel nicht schlecht gewesen ;-) Aber ich war auch so bestens unterhalten.
Auf dem Rückweg stellte ich zum einen fest, dass ich die Gegend kannte, zwei Straßen weiter hat Tobi mal gewohnt. Verfahren habe ich mich trotzdem. Aber irgendwann landeten wir, wo ich hin wollte, bei Burger King in Spich, wo es noch ein paar Elektrolyte (große Pommes) gab. Ein paar Leute haben komisch geguckt, als ich da rein bin - mag an der Farbe in meinem Gesicht gelegen haben ;-) Um vier waren wir in Sindorf, um viertel vor fünf hatte ich ich weitestgehend abgeschminkt (bis auf die Farbe in den Haaren, ich wollte nicht das Haus aufwecken mit dem Fön, und so kam halt ein Handtuch aufs Kopfkissen und ich genieße das Rot noch einen weiteren Tag. Ein langer, größtenteils schöner Tag.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Time to say goodbye

Die Keller sind leer, die Wohnung ist leer und ausgefegt, das Garten-Ausräumen haben wir mal optimistisch auf Samstag verlegt (der Garten gehört ja nicht zur Wohnung, und Tageslicht ist schon besser zum Ausräumen - und man kommt ohne Schlüssel hin). Beim Keller ausräumen stieß ich nicht nur auf die größte Spinne, die ich seit Jahren gesehen habe *grusel*, sondern auch auf ein weiteres Bild, das mir wieder mal sagte, dass wir uns die Feuchtigkeit und den schimmeligen Geruch (und die allergische Reaktion) nur eingebildet haben - voila, unser vorderer Keller (der trockenere von den beiden). Übrigens gab es heute auch eine gute Nachricht: Der Elektriker, den ich in meiner Verzweiflung angerufen habe, hat die Unterverteildose gefunden, die ich für mein HomeOffice brauche. Also morgen direkt mal Arcor anmailen und schnellstens einen neuen Termin mit der T-Com vereinbaren, am liebsten Freitag. Dann das okay kriegen und am liebsten Montag mit dem Auto nach Hannover, Ausrüstung holen.

Dienstag, 28. Oktober 2008

A perfect day

Was für ein Tag.
Erst kam zum zweiten Mal die T-Com, um die HomeOffice-Leitung freizuschalten. Da die aber nicht wissen, wo die Unterverteilerdose ist, wo die zusätzliche Leitung (die ganz offensichtlich da ist) rauskommt - wenn die es nicht wissen, wer dann - hat es wieder nicht geklappt. Die einzige Dose, die Dom gefunden hatte (die präzise Beschreibung "ein kleiner weißer Kasten" paßt im Keller und am Haus auf erstaunlich viele Dinge), war ein -> kleiner weißer Kasten an der Außenwand, unweit von der eigentlichen Haus-Verteilerdose. Das war aber eine Heizungsentlüftungsregulierungsdose oder so.
Also fragte ich die T-Com, wer mir sagen kann, wo die Dose ist. Die meinten, ich soll die Hausverwaltung fragen (hatten wir schon - die wußte es auch nicht) oder "meinen" Anbieter (also den Anbieter, bei dem mein Arbeitgeber einen Vertrag hat), aber woher soll Arcor das wissen, die haben die Leitung ja nicht gelegt. Immerhin bekam ich von Arcor dann eine Telefonnummer, wo die Wohnungsverwalterin anrufen sollte. Hat sie auch gemacht und bekam immer wieder "dieser Anschluß ist zur Zeit nicht besetzt". Gab mir dann aber die Telefonnummer vom Hauselektriker, der "garantiert alle Leitungen im Haus kennt". Das ist zwar nicht so, wenn ich ihn richtig verstanden habe, aber er kommt morgen auch mal gucken.

Um kurz vor 12 war ich im Büro. Um halb zwei holte ich mir einen Salat aus dem Automaten (mit Käse, Ei und Joghurt-Dressing) - und ab zwei war ich dann krank. Klo, Telefon, Klo, Telefon... eine Stunde im Wechsel, dann hat sich der Kreislauf ausgeschaltet, und um halb fünf hing ich so in den Seilen, dass ich meine Gruppenleiterin gefragt habe, ob ich gehen kann. Ich konnte.

Beim Kaufland noch schnell ein paar wichtige Dinge besorgt (wir kommen momentan in Dortmund kaum zum Einkaufen) und darüber den Zug um halb sechs verpaßt. Also den um halb sieben genommen, auf dem Boden gesessen und gedöst bis Hamm. Dann nochmal kurz Sitzplatz bis Dortmund genossen und in Dortmund dann die Entscheidung: RB52 oder S1? S1 war vorgesehen, da ich in Dorstfeld die etwa 100 Bohrlöcher zumachen wollte. Aber da mir übel und schwindelig war, entschied ich mich für die RB52 aka FullMetalBahn und fuhr nach Löttringhausen.

Dort angekommen fiel mir schon auf, dass ich keinen Schlüssel dabei hatte. Das war morgens schon klar, ich hatte aber auch gedacht, ich brauche ihn nicht, weil Dom mich von Sven aus ja in Dorstfeld einsammeln wollte.

Über zahlreichen SMS, ob Dom nun sofort seinen Besuch abbricht (was ich nicht wollte - wer ist schon gern Spaßbremse, und dann noch aus eigener Blödheit), ging mein Handy-Akku leer. Da hatte ich aber durchgesetzt, dass ich mit der nächsten Bahn zurück fahre und dann mit der S1 nach Oespel. So konnte Dom etwas länger bei Sven sein und musste nicht überstürzt los, und ich musste nicht mit zwei Einkaufs- und meiner Arbeitstasche(n) im Regen stehen und frieren (oder im Treppenhaus, falls ich da reingekommen wäre), im Zug war es wenigstens warm und trocken.

Der Tag hat nicht viel Spaß gemacht, hatte aber einen versöhnlichen Abschluß in Form eines sehr leckeren Stückchens Selfmade-Pizza von Dom, die erstaunlicherweise auch keinen neuen Magenkrampf auslöste und brav da blieb, wo sie bleiben sollte. Curry auf Pizza - merken.

Heute nacht gings mir trotzdem weiterhin mies, und so habe ich mich heute mangels Kreislauf krankgemeldet, und so lange ich mich nicht traue, was zu essen, wird sich das wohl auch nicht bessern. Aber morgen geh ich wieder hin. Irgendwann werd ich schon was essen. Und bis dahin genieße ich den (trügerischen) Nebeneffekt auf der Waage. Das war ein weiteres Kilo, aber da der Fettgehalt im gleichen Maße gestiegen ist, war es nur Wasser, was ich abgenommen habe. Aber schön siehts aus, so wieder unter 110 ;-)

Sonntag, 26. Oktober 2008

Umzugsofper

Meine geliebte Kaktus-Glasschale ist kaputt. Sie lag hinter dem Fahrersitz (keine Ahnung, was sie da zu suchen hatte...), und als ich den Sitz nach der Benutzung durch meinen eigentlich gar nicht zwergwüchsigen Freund zwei Rasten nach hinten schob, um auch die Tür schließen zu können, gab es ein Klirren und Knirschen - und ich änderte meine Route ein wenig ab und machte einen Umweg zu den Altglas-Containern. Schade. Naja - die Gläser hab ich ja noch.

Ansonsten stand das Wochenende ganz im Zeichen des Tapetenabreißens in der alten Wohnung. So wie die jetzt aussieht, wird sie vermutlich eine Weile leerstehen. Naja - war ja nicht unsere Idee. War jedenfalls anstrengend, und ich glaube, das werden noch ein paar Tage Arbeit.

Wobei... Donnerstag ist Schlüssel-Abgabe.
Ich bin gespannt.

Ach ja - und die erste Diät-Woche hat immerhin 2,9 Kilo gebracht.
Auch da bin ich gespannt, wie es weitergeht. Heute war Stillstand, und gegessen habe ich reichlich. Aber ab morgen werde ich versuchen, wieder mehr Disziplin an den Tag zu legen.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Salz und Pfeffer sind mein Dressing

... auf dem Rohkostsalat.

Ja, es hat mich mal wieder erwischt. Aber es gilt ja auch eine Wette zu gewinnen, und aufgrund des hohen Einsatz bin ich wohl diesmal etwas ehrgeiziger.

Hat übrigens tatsächlich geschmeckt, der Salat ohne Dressing, dafür mit Salz-Pfeffer-Gemisch. Wenn man sonst nix bekommt (außer von Dom liebevoll zubereitetes Gemüse in Tomatensoße mit Reis - bonfortionös!), schmeckt das noch viel besser.

Das war in Herne-Wanne, in der Pizzeria da Matteo, die wohl unser neuer kulinarischer Begleiter ist. Wenn wir in Herne sind und den Bunker rocken ;-) Naja - heute waren wir etwas dezimiert, unsere Gitarren hatten es entweder im Kreuz oder waren physisch zu weit weg. Also gab es Gesang, Bass, Schlagzeug und ein bißchen Synthie aus dem MacBook. Es war sehr.... interessant. Ich wußte gar nicht, WIE schnell man "Umbrella" singen kann, ohne sich zu verhaspeln. Und das "Wicked Game" durchaus mit sphärischen Synthie-Klängen aufzupimpen geht. Aber: ich brauche zum Singen eine begleitende Gitarre. Den Bass, der genau zeitgleich spielt wenn ich singe, höre ich leiser als meinen Gesang, und dann wirds schief.

Also - gute Besserung an Wolfgang und ein herzliches "Junge komm bald wieder" an Peter.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Full Metal Bahn, der Heimweg


Warum musste ich hier an den Maulwurf aus der Kurt-Krömer-Show (Rapante, Schneewante) denken? Richtig! Weil diese Bahn mich tu Hage bringt!!! Juchuuuu!

(PS. kleiner Fehler in diesem Bild... tu Hage liegt eigentlich vor Herdecke auf der Strecke ;-)

Dienstag, 14. Oktober 2008

Full Metal Bahn

Lustiges Bahnfahren heute... Die Volmetalbahn (liebevoll auch Voll-Metall-Bahn oder Full Metal Bahn genannt) fährt normalerweise um 6.11 Uhr in Dortmund-Löttringhausen ab. Gegen halb sieben ist sie am Hauptbahnhof, wo ich dann noch mehr als ne Viertelstunde Zeit habe, bevor mein ICE um 6.48 Uhr fährt.
Heute hatte die RB52 (kurz für Volmetalbahn) stramme 18 Minuten Verspätung (ohne jede Lautsprecherdurchsage übrigens - es hätte noch eine Ausweichverbindung gegeben). Mit Laufen wäre der Wechsel in den ICE noch drin gewesen - wenn nicht aufgrund einer Signalstörung der Zug kurz vorm Hauptbahnhof nochmal für zwei MInuten stehengeblieben wäre. Adieu ICE.
Ich bin dann optimistisch doch gelaufen, manchmal hat er ja ein paar Minuten Verspätung - aber natürlich nicht, wenn ICH Verspätung habe. Um 6.49 Uhr lief die RB52 in den Bahnhof ein, da war der ICE schon weg.
Nach einer halben Stunde Schaufensterbummel auf dem nächtlich-dunklen Westenhellweg und einem kleinen Einkauf in der Bahnhofsapotheke "Ihr Platz" (TicTac Acerola, Joghurt Birne-Zimt und eine Flasche Vittel) konnte ich noch zehn Minuten entspannt auf der Bank am Gleis 10 frühstücken.
Auf die Sekunde pünktlich kam mein ICE und fuhr auch auf die Sekunde pünktlich los. Soweit, so schön. Bisher wäre ich also eine halbe Stunde zu spät (da ich bei meinen Dienstplaneintragungen vorsichtshalber eine halbe Stunde ICE-Verspätung eingeplant habe).
Dann aber folgte, was mich - da zum dritten Mal hintereinander - nicht überraschte, der außerplanmäßige Halt vorm Bahnhof Hamm. Denn wie auch Montag und Freitag war der ICE aus Köln (also der vordere Zugteil, an den wir in Hamm andocken) verspätet.
Der Tonfall der Durchsage kam dann zwischen resigniert und amüsiert: "Meine Damen und Herren, wie Sie vielleicht bemerkt haben, hat uns soeben unser vorderer Zugteil überholt - das wird also noch eine Weile dauern". In Hamm hatten wir dann fünf MInuten Verspätung. In Bielefeld blieb der Zug zehn Minuten stehen. Keiner wußte warum. Schließlich kam über Lautsprecher der bisherige Schmunzler des Tages: "Achtung, hier eine dienstliche Durchsage: Bitte mal im vorderen Zugteil den Zugführer ansprechen und Abfahrauftrag erteilen". Gelächter im Zug.
Es ist jetzt 9.25 Uhr, in fünf Minuten beginnt meine Dienstzeit lt. Plan. Aber wir werden erst gegen 9.43 in Hannover ankommen. Heißt, ich werde erst nach zehn irgendwann im Büro sein.
Nachtrag um 9.40 Uhr: Es werden so ziemlich alle Anschlußzüge verpaßt. Genörgel im Zug.